Das neueste Werk meiner Frau …
Freitag, 2. April 2010, 22:28 Uhr
Abgelegt unter: Nils

… ist seit ein paar Wochen auf dem Markt: Das “Workbook zu den Vorgängern”, wie sie selbst betont. Ach, sie hat den tollsten Beruf der Welt und darf so schöne Sachen schreiben! Neidvoll muss ich anerkennen: Sie schreibt viel lustiger als ich. ;-)

Hier mal reinlesen:


Im Buch lesen



Lesen Sie im Buch

Und hier bestellen:

Wohlfühlgutscheine für Mama: Von “Füße hoch” bis Badeschaum



“Wir kaufen Ihr Auto” mit Mehrwert
Donnerstag, 1. April 2010, 10:52 Uhr
Abgelegt unter: Nils

Heute morgen entdeckte ich gleich mehrere der beliebten “Wir kaufen Ihr Auto”-Kärtchen an meinem Außenspiegel. Eine davon hat es mir allerdings auch angetan. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Herr G. aus L. bei H. will nämlich vorbeugen, damit man sein Kärtchen nicht gleich wegwirft, also hat er die Rückseite mit Mehrwert für den Adressaten versehen:

image

Wirklich sehr nützlich, eine Bußgeld-Tabelle abzudrucken. Ein Jahreskalender, das könnte ja jeder. Nein, aber mit dieser Tabelle kann man gleich eine Kosten-Nutzen-Rechnung aufmachen: Wenn ich also bereit bin, 50 Euro zu investieren und noch mindestens 3 Punkte auf meinem Flensburg-Konto freihabe, dann kann ich problemlos 30 km/h zu schnell fahren – außerorts. Ein Invest von 275 Euro bei gleichzeitiger Bereitschaft, hinterher zwei Monate den ÖPNV zu nutzen, ermöglicht mir, 70 km/h über dem Limit zu rasen. Vielen Dank, Herr G., für diesen nützlichen und praxisgerechten Service!

Schön auch der Hinweis am unteren Ende: “Bitte diese Karte nicht wegwerfen – schonen Sie die Umwelt!” Das ist wirklich verantwortungsbewusst. Man könnte jetzt höchstens noch anmerken, dass ja schließlich nicht ich diesen (noch dazu kunststoffbeschichteten) Müll in die Welt gebracht habe, sondern Herr G. Aber das wäre bei so viel Service wahrscheinlich zu kleinlich.



Edekas kleine Warenkunde
Donnerstag, 18. März 2010, 16:35 Uhr
Abgelegt unter: Nils

Der Edeka-Laden bei mir in der Nähe, wo ich oft einkaufe, überrascht mich immer wieder. Mal sind es unglaublich patzige Fleischthekendamen (okay, lasse ich mein Geld eben nicht da), mal ist es ein Umgang mit den Waren, der den Slogan “Wir lieben Lebensmittel” nach Kräften widerlegt.

Vor ein paar Tagen aber traf ich auf einen neuen Höhepunkt. Es handelte sich um einen Sonderposten im Eingangsbereich. Seht selbst …

image



Aller guten Dinge sind sieben: MVP-Award
Freitag, 2. Oktober 2009, 08:15 Uhr
Abgelegt unter: Community,Nils

imageSeit einigen Jahren gibt es für mich zum 1. Oktober eine schöne Nachricht. Auch dieses Jahr hat es wieder geklappt: Microsoft hat mir zum siebten Mal in Folge die Auszeichnung “Most Valuable Professional (MVP)” verliehen. Mit diesem Award bedankt sich Redmond bei Community-Aktiven, die im vorangegangenen Jahr eine deutliche Präsenz in der Windows-nahen IT-Community gezeigt haben.

Hintergründe zum MVP-Programm habe ich im letzten Jahr hier gegeben:

Und hier die wichtigsten Communities, in denen ich aktiv bin:



Folgt mir! (… auf Twitter)
Freitag, 7. August 2009, 12:50 Uhr
Abgelegt unter: Community,Nils

image

Tout le monde ist im Twitter-Fieber. Ich jetzt auch. Ich freue mich über alle, die mir folgen!

[Nils Kaczenski (Kaczenski) on Twitter]
https://twitter.com/Kaczenski

Daneben gibt es auch einen Twitter-Kanal von faq-o-matic.net:

[faq-o-matic.net (faqomatic) on Twitter]
https://twitter.com/faqomatic



Prompter Service bei der Bahn
Freitag, 24. April 2009, 11:46 Uhr
Abgelegt unter: Nils

image Man hört ja immer viel Gemecker über die Bahn. Ich mag mich da meist nicht anschließen, weil ich die meiste Kritik für kleinlich und überzogen halte. So ist es etwa üblich, sich über zehn Minuten Zugverspätung aufzuregen. Fährt man mit dem Auto über die Autobahn, sind “nur” zehn Minuten für die meisten hingegen ein Grund zur Freude, und beim Fliegen gilt eine Verspätung von 70 Minuten als “überpünktlich”.

Heute habe ich über das Internet eine Bahnfahrkarte gekauft. Leider erhielt ich beim Bestätigen der Buchung die Meldung, der Vorgang sei wegen eines internen Problems abgebrochen worden. Na gut, kann vorkommen. Also gleich noch mal gebucht. Da es sich bei sowas ja in der Regel um sichere Transaktionen handelt, ging ich davon aus, dass “abgebrochen” auch “abgebrochen” heißt und also keine Belastung meiner Kreditkarte stattfindet.

Das sah das Buchungssystem der Bahn aber anders. In meinem Maileingang fand ich plötzlich zwei Buchungsbestätigungen, die auch nur wenige Minuten auseinander lagen und verschiedene Buchungsnummern trugen. Ein Blick in das Bahnportal unter “Meine Buchungen” bestätigte das: Zwei Buchungen, nicht eine.

Da kriegt man ja erst mal einen Schreck, zumal es sich um Sondertickets handelt, die man nicht umtauschen kann. Also rief ich bei der Bahn an (die Nummer aus der Buchungsbestätigung), wo ich beim ersten Mal nicht durchkam. Gleich noch mal gewählt, Verbindung, nach 10 Sekunden ist ein Bearbeiter dran. Ich schilderte ihm das Problem, und er scherzte gut aufgelegt: “Na, ist doch ne Superidee von der Bahn, um Geld zu verdienen” – sagte mir aber sofort die Stornierung zu. Gesagt, getan, keine 20 Sekunden später war die Fehlbuchung storniert und die Gutschrift veranlasst. Respekt! So sollten das alle machen.

Also: Bevor man das nächste Mal auf die Bahn schimpft, immer daran denken: Meist sind die viel besser als andere.



Strike: Wieder MVP!
Donnerstag, 2. Oktober 2008, 10:40 Uhr
Abgelegt unter: Community,Nils

image Erfreut (und ziemlich stolz) verkünde ich heute, dass ich zum sechsten Mal in Folge von Microsoft als MVP (Most Valuable Professional) im Fachbereich Directory Services ausgezeichnet wurde. Schön, dass ich damit weiter Zugang zum “Inner Circle” der Microsoft-nahen Communites habe.

Den MVP Award verleiht Microsoft seit über zehn Jahren an Community-Mitglieder, die sich durch überdurchschnittliches Engagement und bestes Know-how auszeichnen. Während ursprünglich meist Newsgroup-Teilnehmer in den Genuss der Auszeichnung kamen, berücksichtigt Redmond seit einiger Zeit “jede” Art von Community-Engagement, also auch Webforen, Blogs, Zeitschriften und Bücher, Konferenzen und anderes. Weltweit gibt es etwa 2000 MVPs, in Deutschland sind es etwa 125.

Anders als manche annehmen, ist mit dem MVP Award weder eine finanzielle Belohnung noch eine Komplettlizenzierung mit Microsoft-Produkten verbunden. Ebenso wenig gibt es eine Verpflichtung zu bestimmtem Verhalten oder bestimmten Ansichten – im Gegenteil, viele MVPs zählen zu sehr kritischen (aber konstruktiven) Geistern.

Der Name “Most Valuable Professional”, der für unsere Ohren etwas sperrig klingt, war ursprünglich eine ironische Anspielung auf die Auszeichnung “Most Valuable Player”, die im amerikanischen Sport (vor allem im Basketball) üblich ist und unserem “Sportler des Jahres” ähnelt.

Hier mein “offizielles” MVP-Profil:

https://mvp.support.microsoft.com/profile/Nils.Kaczenski



Bingo!
Sonntag, 28. September 2008, 20:07 Uhr
Abgelegt unter: Nils


Frau Sommer, die Krankenversicherung und eine interessante Masche
Donnerstag, 18. September 2008, 10:07 Uhr
Abgelegt unter: Nils

Ich habe eine, naja, Bekannte, mit der sich der Kontakt zu einer lustigen Endlosgeschichte entwickelt. Fangen wir ganz vorne an: Vor etwa drei Jahren rief mich eine “Frau Sommer” am Arbeitsplatz an:

Frau Sommer: Herr Kaczenski, Sie kennen meinen Namen nicht, aber ich habe ein interessantes Angebot für Sie.

Ich: Aha. Worum geht es denn?

Frau Sommer: Haben Sie sich schon einmal mit privaten Krankenversicherungen beschäftigt?

Ich: Habe ich. Vielen Dank, kein Interesse.

Frau Sommer: (legt auf)

Interessant. Da scheint jemand noch nicht mitbekommenm zu haben, dass telefonische Kaltakquise in dieser Form gar nicht erlaubt  ist. Und besonders professionell verhält sie sich dabei auch nicht. Da wird sie wohl Probleme bekommen, ihre Umsatzzahlen zu erreichen. Weiter interessierte mich das aber dann doch nicht. Bis etwa anderthalb Jahre später das Telefon klingelt und eine mir entfernt bekannte Stimme zu mir spricht:

Frau Sommer: Herr Kaczenski, Sie kennen meinen Namen nicht, aber ich habe ein interessantes Angebot für Sie.

Ich: Geht es um Krankenversicherungen?

Frau Sommer: Ja, da habe ich …

Ich: Vielen Dank, Frau Sommer, aber ich habe kein Interesse.

Frau Sommer: Arschloch. (legt auf)

Wow. Sowas erlebt man selten. Eine originelle Methode, aber besonders viele Abschlüsse wird man so nicht erzielen. Diese Geschichte erregt, als ich sie im Bekanntenkreis zum Besten gebe, höchste Erheiterung. Auch das wäre nur eine Anekdote gewesen – wenn nicht heute wieder das Telefon geklingelt hätte und eine mittlerweile recht vertraute Stimme erklungen wäre:

Frau Sommer: Herr Kaczenski, Sie kennen meinen Namen nicht, aber ich habe ein interessantes Angebot für Sie.

Ich: Oha, Sie wollen mich sicher auf Krankenversicherungen ansprechen.

Frau Sommer: Sind Sie bereits angesprochen worden?

Ich: Ja, von Ihnen.

Frau Sommer: Das kann gar nicht sein!

Ich: Doch, Frau Sommer, ich erkenne ja Ihre Stimme und Ihre Ansprache wieder.

Frau Sommer: Also, Herr Kaczenski, Sie haben wohl schlechte Ohren! (legt auf)

Mittlerweile bin ich überzeugt, dass Frau Sommer tatsächlich ihre ganz eigene Akquise-Methode entwickelt hat. Sie macht den Job ja auch offenkundig schon jahrelang. Die Erfolgsquote kann ich mir allerdings nicht besonders hoch vorstellen. Nun ja, mal sehen, was in 18 Monaten passiert!



Berater für spezielle Aufgaben
Freitag, 13. Juni 2008, 09:28 Uhr
Abgelegt unter: Nils

Als ich heute ins Büro kam, staunte ich doch nicht schlecht: Ein Fachverlag aus dem Süddeutschen hat endlich herausgefunden, was für einen Job ich tatsächlich mache. Nun sind mir einige Dinge plötzlich viel klarer, die sich in den letzten Jahren ereignet haben. Seht selbst:

jobtitle