Musik frei & kreativ

Unglaublich. Ich war auf der Suche nach GEMA-freier Musik und wurde in Minuten fündig. Ganz nebenbei habe ich eine der coolsten Seiten des Web gefunden: ccMixter. „cc“ steht für „Creative Commons“, eine freie Lizenzform, die hier nicht für Software und ähnliches Nerd-Zeug genutzt wird, sondern tatsächlich für kulturelle Erzeugnisse (vulgo „Content“).

Auf ccMixter tummelt sich ein kreativer Teil der Musik-Community, mixt Musik und stellt diese frei zur Verfügung – frei heißt: Kostenlos herunterladen, kostenlos verwenden und als Grundlage für eigene Arbeiten nutzen. Das Wesentliche, das zu berücksichtigen ist, ist das Crediting, also das Nennen der Urheber. Cool. Hin: http://ccmixter.org

 

Auf ein Neues MVP im Oktober 2006!

MVP-Logo hochkantAuch in diesem Jahr hat es wieder geklappt: Zum vierten Mal in Folge hat mir Microsoft die Auszeichnung „Most Valuable Professional“ für den Bereich „Windows Server: Directory Services“ verliehen. Damit wird mein ehrenamtliches Community-Engagement gewürdigt. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung und danke herzlich!

Zeit genug, einmal vorzustellen, was das MVP-Programm überhaupt ist und was die Auszeichnung bedeutet. Derzeit gbt es weltweit etwa 1.500 MVPs, in Deutschland sind es etwa 120. „Auf ein Neues MVP im Oktober 2006!“ weiterlesen

Echte Qualitätskontrolle bei HP

Vor einigen Tagen erblickte ich bei heise online eine HP-Anzeige, die mich etwas stutzig machte. Ich starrte mehrere Minuten darauf, dann war ich mir sicher: Da fehlt was! Seht selbst:

hp-anzeige-060615.gif
Heute war ich wieder unterwegs – und wieder erblickte ich die HP-Anzeige bei heise online. Und: Oh Wunder, HP hatte sie korrigiert! Dafür wurde die Anzeige auch gleich zweimal gebracht, in der Randspalte nämlich noch mal. So sieht das jetzt aus:

hp-anzeige-060625.gif

Sicher, sicher – das ist immer noch nicht korrekt. Aber wir können zuversichtlich sein, dass schon in zehn Tagen eine fehlerfreie Version auf heise online zur Verfügung steht. HP – echte Qualitätskontrolle!

Update 3.7.2006: HP hat zwar etwas länger gebraucht, als ich geschätzt hatte – aber nun gibt es tatsächlich eine praktisch fehlerfreie Version der Anzeige. Wer weiß – vielleicht war der Wirrwarr auch geplant, immerhin hat HP so doch eine deutlich höhere Aufmerksamkeit für die Annonce erhalten …

hp-korrigiert.gif

 

Amazon: Nicht erschienen, aber trotzdem gekauft

In der Datenbankwelt gilt Amazon stets als leuchtendes Beispiel, was mit „Data Mining“ möglich ist: Mit automatischen Werkzeugen innerhalb großer Datenbestände Trends und Zusammenhänge erkennen. Die Funktion „Kunden, die XY gekauft haben, haben auch YZ gekauft“ ist eine recht simple Anwendung davon.

Trotzdem scheint auch Amazon vor Problemen im Ungang mit der eigenen Datenbank nicht gefeit. Nehmen wir ein kürzlich erschienenes Buch – zufällig mein eigenes -, bei dem Amazon erst fünf Tage gebraucht hat, um festzustellen, dass es verfügbar war; vorher hieß es unzutreffenderweise fast eine Woche lang, das Buch sei noch nicht erschienen. Dann aber bemerkte Amazon, dass es das Buch eben doch hatte. Die Exemplare im Lager waren dann noch am selben Tag fast ausverkauft – es hatte eine Reihe Vorbestellungen gegeben. Das ist ja durchaus erfreulich.

Bereits am Folgetag war der Vorrat alle. Entgegen seinen sonstigen Gepflogenheiten behauptete nun Amazons Webseite: „Dieser Artikel ist noch nicht erschienen. Reservieren Sie sich Ihr Exemplar pünktlich zum Erscheinungstermin.“

Erstaunlich ist dabei aber der Eintrag etwas weiter unten: „Kunden, die dieses Buch gekauft haben, haben auch diese Bücher gekauft:“

Soso. Das Buch ist noch nicht erschienen, aber trotzdem haben Kunden es bereits gekauft – und dabei gleich noch was anderes mitgenommen?! Da muss wohl mal jemand an seinen Prozessen und an seiner Data-Mining-Engine arbeiten …